Leistung
Revier- und Streifendienst
Nicht jedes Objekt braucht eine Dauerbewachung – aber bei jedem Objekt sollte nachvollziehbar sein, dass es regelmäßig kontrolliert wird. Der Revier- und Streifendienst bringt regelmäßige, dokumentierte Präsenz auf Ihr Gelände, ohne dass dort durchgehend ein Posten steht.
Was wir übernehmen
Revier- und Streifendienst
Im Revierdienst fahren unsere Einsatzkräfte geplante Kontrollen zu bewusst unregelmäßigen Zeiten an. Diese Unregelmäßigkeit ist der eigentliche Kern der Leistung: Wer ein Objekt auskundschaftet, sucht nach einem Muster. Wenn es keines gibt, wird das Objekt unkalkulierbar.
Was bei einem Kontrollgang geprüft wird, legen wir vorher gemeinsam fest. Üblich sind Außenrundgänge über das Gelände, die Kontrolle von Türen, Toren und Fenstern, ein Blick auf Beleuchtung, Zäune und Schließanlagen sowie – wo vereinbart – Innenkontrollen nach festgelegter Route. Auf Wunsch übernehmen wir den Schließdienst, also das Öffnen und Verschließen des Objekts zu festen Zeiten. Auch technische Auffälligkeiten gehören dazu: eine offen stehende Tür, ein Wasseraustritt, eine ausgefallene Außenbeleuchtung.
Der Revierdienst liegt zwischen durchgehender Bewachung und gar keiner Kontrolle. Für viele Objekte passt ein durchgehender Posten nicht zum Bedarf, gar keine Kontrolle aber ebenso wenig. Beim Streifendienst fassen wir mehrere Objekte zu einer Route zusammen – verteilt über die Nacht, das Wochenende oder die Betriebsruhe. Der einzelne Besuch heißt in beiden Fällen Kontrollgang; Streifendienst meint die Route über mehrere Objekte.
Typische Einsätze
Wofür wir gerufen werden
- Regelmäßige Kontrollfahrten zu wechselnden Zeiten
- Außen- und Innenkontrollen nach vereinbartem Ablauf
- Kontrolle von Türen, Fenstern, Toren und Beleuchtung
- Schließdienst zu festen Zeiten
- Bestreifung mehrerer Objekte auf einer Route
- Dokumentation jedes Kontrollgangs
- Meldung und Eskalation bei Auffälligkeiten
Wie wir arbeiten
Vom ersten Gespräch bis zum laufenden Einsatz
Am Anfang steht ein Gespräch und in der Regel eine Begehung. Wir sehen uns das Objekt an, klären Zufahrten, Schlüssel und Schließsysteme, besprechen bekannte Schwachstellen und legen fest, wie oft und in welchem Zeitfenster kontrolliert werden soll. Daraus entsteht ein Ablauf, der zu Ihren Betriebszeiten und Zugängen passt.
Im laufenden Einsatz gilt: feste Punkte, variable Zeiten. Die Kontrollpunkte stehen fest, der Zeitpunkt der Anfahrt nicht. Unsere Einsatzkräfte sind nach § 34a GewO unterrichtet und im Bewacherregister nach § 11b GewO eingetragen; regelmäßige Unterweisungen zu Arbeitssicherheit und Verhalten im Einsatz gehören zur Grundlage jedes Kontrollgangs. Die Nachweise erhalten Sie in vereinbarter Form.
Für Auffälligkeiten vereinbaren wir vorab feste Meldewege: wer informiert wird, in welcher Reihenfolge, und ab wann eskaliert wird. Kleinere Feststellungen laufen über den Bericht, dringende Vorfälle über den direkten Kontakt zur benannten Ansprechperson. Wo es die Lage erfordert, sichern wir das Objekt und benachrichtigen Polizei oder Feuerwehr. Unsere Rufbereitschaft ist 24/7 erreichbar, unabhängig von den Bürozeiten Mo–Fr 9:00–18:00 Uhr.
Für wen das passt
Auftraggeber und Objekte
Der Revierdienst passt zu Objekten, die über längere Zeiträume leer stehen oder unbeaufsichtigt sind: Gewerbeparks und Lagerflächen, Autohäuser und Fuhrparks, Baustellen zwischen den Bauphasen, Handwerksbetriebe nach Feierabend, Wohnanlagen und Tiefgaragen, Schulen und Vereinsheime am Wochenende. Auch Hausverwaltungen und Eigentümergemeinschaften nutzen ihn, wenn mehrere Liegenschaften in einer Route zusammengefasst werden können.
Er passt außerdem zu Situationen auf Zeit: eine Betriebsruhe über die Feiertage, ein Umbau, eine Phase nach einem Einbruchversuch, in der sichtbare Präsenz beruhigt. Wenn Sie dagegen dauerhafte Anwesenheit, Zugangskontrolle am Tor oder feste Postenzeiten brauchen, ist der Objektschutz der passendere Weg – oft in Kombination. Unser Sitz ist Königsbrunn bei Augsburg; im Einsatz sind wir von dort aus deutschlandweit.
Häufige Fragen
Zu dieser Leistung
Das legen wir gemeinsam fest – abhängig von Objektart, Lage, Risiko und dem Zeitraum, in dem niemand vor Ort ist. Üblich ist eine Kombination aus nächtlichen Anfahrten und zusätzlichen Kontrollen an Wochenenden und Feiertagen. Den vereinbarten Rahmen halten wir im Auftrag schriftlich fest.
Jeder Kontrollgang wird dokumentiert – mit Datum, Uhrzeit, abgegangener Route und Ergebnis. Besondere Vorkommnisse werden gesondert festgehalten und beschrieben. Form und Turnus der Übermittlung vereinbaren wir vorab, damit die Nachweise zu Ihren internen Abläufen und gegenüber Ihrer Versicherung verwendbar sind.
Nach Ihrer Anfrage melden wir uns innerhalb von 24 Stunden. Wann der erste Kontrollgang stattfindet, hängt vor allem von der Begehung, der Schlüsselübergabe und der Abstimmung der Meldewege ab – bei überschaubaren Objekten geht das kurzfristig. Für planbare Anlässe wie Betriebsruhen empfiehlt sich etwas Vorlauf.
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