5,11 Milliarden Euro: So hoch waren die Inventurdifferenzen im deutschen Einzelhandel im Jahr 2025, nach der aktuellen Studie des EHI Retail Institute. Im Vorjahr waren es 4,95 Milliarden. Der größte Teil entfällt auf Diebstahl, allein 3,05 Milliarden Euro auf Ladendiebstahl durch Kundschaft. Als größte Herausforderung nennt das Institut den organisierten und gewerbsmäßigen Ladendiebstahl. Die Studie beruht auf Angaben von 103 Handelsunternehmen mit über 21.000 Verkaufsstellen.
Für Händler sind diese Zahlen kein abstraktes Problem. Sie stehen in jeder Inventur. Und sie haben eine Jahreszeit, in der sich das Risiko bündelt: die Wochen vor Weihnachten.
Warum die Wochen vor Weihnachten anders sind
Im Weihnachtsgeschäft kommt zusammen, was Ladendiebstahl begünstigt: volle Verkaufsräume, in denen einzelne Kundinnen und Kunden kaum auffallen, gut gefüllte Regale mit kleiner, wertvoller Ware und ein Team, das an der Kasse gebraucht wird und nicht auf der Fläche. Hinzu kommen Aushilfen, die den Laden und seine Abläufe noch nicht kennen, und Ware, die schneller wechselt als sonst. Wer in dieser Zeit erst reagiert, reagiert zu spät.
Was sich jetzt noch in Ruhe regeln lässt
Viele Maßnahmen kosten wenig, brauchen aber Vorlauf:
- Sichtachsen prüfen: Gibt es Gänge oder Ecken, die von Kasse und Beratung aus nicht einsehbar sind?
- Hochwertige Ware dorthin, wo Personal ist, nicht in den hintersten Winkel
- Warensicherung kontrollieren und an neue Ware anpassen
- Den Ablauf bei Verdacht festlegen: Wer spricht an, wer informiert wen?
- Das Team einweisen, bevor der Andrang beginnt
Ladenüberwachung: unauffällig und auf Ihre Zeiten abgestimmt
Wo Technik und Team an Grenzen kommen, hilft zusätzliche Präsenz auf der Fläche. Bei der Kaufhaus- und Ladenüberwachung beobachten geschulte Sicherheitskräfte unauffällig den Verkaufsraum, erkennen typische Muster, dokumentieren und handeln im Ernstfall nach den gesetzlichen Vorgaben. Ihre Kundschaft kauft ungestört ein, Ihr Team kann sich auf die Beratung konzentrieren.
Wichtig ist eine klare Absprache vorab: welche Bereiche im Mittelpunkt stehen, wie sich Ihr Team und die Sicherheitskraft verständigen und wer im Ernstfall informiert wird. So arbeitet die Überwachung vom ersten Tag an mit Ihrem Team und nicht neben ihm.
Warum Oktober der richtige Zeitpunkt ist
Ladenüberwachung ist keine Leistung, die man am ersten Adventssamstag spontan bucht. Einsatzzeiten wollen abgestimmt, Kräfte in den Laden und seine Abläufe eingewiesen werden. Wer jetzt plant, hat im Dezember eine eingespielte Lösung statt einer Notlösung und kann die Einsatzzeiten gezielt auf die besonders vollen Tage legen.
Das Wichtigste in Kürze
Die Verluste steigen, die Wochen vor Weihnachten bündeln das Risiko, und gute Lösungen brauchen Vorlauf. Der richtige Moment für die Planung ist deshalb nicht der Dezember, sondern jetzt.
Custodia Protection übernimmt Kaufhaus- und Ladenüberwachung für den Einzelhandel in Augsburg und Umgebung, unauffällig und abgestimmt auf Ihre Öffnungszeiten, auch in den Wochen vor Weihnachten. Zugelassen nach § 34a GewO, mit Sitz in Königsbrunn. Sprechen Sie mit uns, solange noch Zeit für die Planung ist.
Dieser Beitrag dient der allgemeinen Information und stellt keine Rechtsberatung dar.